Activierte Matrices für das Tissue Engineering
Themenklassifikation
Biotechnologie
Gesamtkosten aller Thüringer Projektpartner
344.709 €
Gesamtförderung aller Thüringer Projektpartner
258.532 €
Finanzielle Beteiligung aller internationalen Kooperationspartner
38.000 €
Projekteschreibung
Ziel des Projektes ist es, bestimmte Erbinformationen (DNA) oder sehr kurze RNA-Moleküle (siRNA) in Knorpel- und Knochenzellen einzuschleusen, die im Labor gezüchtet werden. Dies geschieht durch die Verwendung von „virusähnlichen Partikeln“ (VLP). Die so verpackten Informationsträger können dann dazu genutzt werden, krankmachende Abläufe in Zellen gezielt zu unterbrechen. Die Therapiemöglichkeiten von destruktiven Knorpel- und Knochenerkrankungen sind derzeit noch unzureichend. Meist lässt sich die Gewebezerstörung nur durch chirurgische Eingriffe oder den Einsatz von Gelenkprothesen behandeln. Neuere Ansätze zur Behandlung derartiger Defekte wurden in den vergangenen Jahren mit Methoden des Tissue Engineerings – der Gewebe-Züchtung – entwickelt, müssen allerdings noch optimiert werden. Dieses ist im Rahmen des Projekts auf verschiedene Weise gelungen, so dass aus dem Projekt heraus mehrere Anwendungsmöglichkeiten im Bereich der Veterinärmedizin entwickelt wurden.
Thüringer Projektpartner
fzmb GmbH Forschungszentrum für Medizintechnik und Biotechnologie
Internationale Kooperationspartner
Cardiff University, Ludwig Boltzmann Institut für Experimentelle und Klinische Traumatologie


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